Herrje, wo bleibt die Zeit. Die Netzwerkaktivitäten fressen mich auf. Alleine das Surfen, die Xing und Facebook-Aktivitäten fressen Stunden. Wann soll ich die eigentliche Arbeit machen und wann das sonstige Leben leben?
Mein persönliches Zeitmanagement-System
Mein erprobtes Karteikartensystem rettet das Nötige: Ich schreibe alles auf grüne Karteikarten. Manche Dinge stehen lange auf der Karteikarte wie z. B. dass ich Origami ausprobieren will oder das Buch “Beschleunigung – Die Veränderung der Zeitstruktur in der Moderne” von Hartmut Rosa. Am Morgen kommen dann die Jobs für den Tag auf eine orange Karte: der Kundentermin, die Einkaufsliste und auch das Sportstudio (seit ich Sport als Job definiert habe, sind es nicht nur gute Vorsätze, ich gehe tatsächlich hin). Sehr motivierend, wenn am Abend die Jobs auf der orangen Karte alle abgehakt sind. Und seit ich das Kartensystem anwende kann ich entspannt duschen: Lästige Gedanken was noch zu erledigen ist, kann ich getrost zur Seite schieben, steht ja alles auf meiner Karte. Zurzeit steigt mein Arbeitspensum an. Jede gute Strategie muss bei veränderten Rahmenbedingungen angepasst werden. Deshalb werde ich heute blaue Karteikarten kaufen. Auf der blauen Karte landen künftige die Jobaktivitäten, die grüne Karte bleibt für Privates reserviert, bevor beides auf der orangenen Karte für den Tag seinen Platz findet.

Bio-Lieferservice Mertens-Wiesbrock
Simone Bull