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"Dranbleiben" als Auftrag oder Zeitmanagement einer Selbstständigen

Herrje, wo bleibt die Zeit. Die Netzwerkaktivitäten fressen mich auf. Alleine das Surfen, die Xing und Facebook-Aktivitäten fressen Stunden. Wann soll ich die eigentliche Arbeit machen und wann das sonstige Leben leben?

Mein persönliches Zeitmanagement-System

Mein erprobtes Karteikartensystem rettet das Nötige: Ich schreibe alles auf grüne Karteikarten. Manche Dinge stehen lange auf der Karteikarte wie z. B. dass ich Origami ausprobieren will oder das Buch „Beschleunigung – Die Veränderung der Zeitstruktur in der Moderne“ von Hartmut Rosa. Am Morgen kommen dann die Jobs für den Tag auf eine orange Karte: der Kundentermin, die Einkaufsliste und auch das Sportstudio (seit ich Sport als Job definiert habe, sind es nicht nur gute Vorsätze, ich gehe tatsächlich hin). Sehr motivierend, wenn am Abend die Jobs auf der orangen Karte alle abgehakt sind. Und seit ich das Kartensystem anwende kann ich entspannt duschen: Lästige Gedanken was noch zu erledigen ist, kann ich getrost zur Seite schieben, steht ja alles auf meiner Karte. Zurzeit steigt mein Arbeitspensum an. Jede gute Strategie muss bei veränderten Rahmenbedingungen angepasst werden. Deshalb werde ich heute blaue Karteikarten kaufen. Auf der blauen Karte landen künftige die Jobaktivitäten, die grüne Karte bleibt für Privates reserviert, bevor beides auf der orangenen Karte für den Tag seinen Platz findet.

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Authentisches Marketing für Bio

Ein Kunde aus der Bio-Branche hat mich zu einem Verbandstreffen eingeladen. Da bin ich gerne mitgefahren, denn ich mag die Branche, kaufe selbst überwiegend bio (aus ganz vielen Gründen) und auf solchen Treffen lernt man immer noch etwas dazu über seine Zielgruppe.

Mit diesem Kunden habe ich schon eine richtige gemeinsame Vergangenheit: Wir haben in den letzten drei Jahren unter anderem durch Profilbildung, Strategieentwicklung und daraus abgeleitete, gezielte Maßnahmen die Kundenanzahl mehr als verdreifacht. Jetzt sind wir dabei das Wachstum zu verdauen und kümmern uns mehr um das Thema Kundenbindung.

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Luxus für alle

Zu Ostern gab es wieder die Luxusartikel bei Lidl und Aldi. Schick und schlicht aufgemacht: z. B. 250 g Taglioline al Barolo, rote Nudeln mit Barolo-Rotwein, schwarz-weißes Design für günstige 2,29 Euro. Jetzt also wieder mal Luxus für alle beim Discounter. Da gönnt man sich ja sonst nichts und gönnt sich dann das Wildlachs-Filet von Lidl (700g für 4,99 Euro).

Was logisch ein unauflösbarer Widerspruch ist, wird im Marketing gelebt (das kommt übrigens öfter vor z. B. auch in der Politik: Die Linke: Reichtum für alle). Luxus bezeichnet „Verhaltensweisen, Aufwendungen oder Ausstattungen, welche über das übliche Maß (den üblichen Standard) hinausgehen bzw. über das in einer Gesellschaft als notwendig und – zum Teil auch – für sinnvoll erachtete Maß. Luxus fasst damit Phänomene zusammen, die für einen großen Teil der Bezugsgruppe zwar erstrebenswert sind, aber nicht erreichbar“ – soviel von Wikipedia dazu. Wenn also Aldi und Lidl ein Gut verkaufen ist es kein Luxus mehr. Warum funktioniert es trotzdem? Ein Hebel ist die zeitliche Befristung zu plausiblen Anlässen wie Weihnachten und Ostern. Der andere die Differenzierung im Design. Und so wird das Nicht-Luxus-Gut als Luxus erlebt.

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Warum ich diesen Blog schreibe.

„Ich brauche eine Website.“ Das habe ich spontan gedacht als ich beschlossen hatte meinen eigenen Außenauftritt zu professionalisieren. Erwischt – denke ich jetzt. Zurzeit fühle ich mich häufig wie mein eigener Kunde. Kunden kommen nämlich meistens auch mit solchen Anliegen: Ich brauche einen Flyer. Und eigentlich brauchen Sie erst einmal einen Prozess in dem z. B. geklärt wird: wer sind die Zielgruppen heute und morgen und welche Lösungen werden mit welchen Merkmalen und welchen Botschaften verkauft. Jetzt verstehe ich auch manches Zögern von Kunden wieder besser. Warum ?
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