Ziele gemeinsam im Team entwickeln – ein Fallbeispiel

Inzwischen ist es ein eingeführtes Führungsinstrument: Ziele gemeinsam im Team entwickeln. Doch was bringt es? Drei Dinge sind wesentliche Effekte:

  1. Jeder weiß, was mit welcher Priorität zu tun ist. Das erhöht die Schlagkraft.
  2. Sie nutzen das gesamte Know-how des Teams. Das verbessert die Qualität der Ziele.
    Und
  3. auch der Erfolg (und nicht nur der Misserfolg) kann eindeutig diagnostiziert werden. Das motiviert.

Ziele entwickeln – als Folge einer SWOT-Analyse

Kürzlich habe ich einen Ziele-Workshop für einen Kunden im Kreis Gütersloh moderiert. Gemeinsam im Team sollten Ziele entwickelt und priorisiert werden. Anlass war eine gemeinsam durchgeführte SWOT-Analyse. Dabei haben wir auch erhoben wer im Team welches Ziel mit welcher Priorität gewichtete.

Aufgefallen ist im Rahmen der Analyse, dass es zwar schriftlich formulierte Ziele gab, diese aber nicht sehr aktuell waren und nicht mit einheitlichen Prioritäten versehen waren. Ein Tätigkeitscheck pro Mitarbeiter hat das Ergebnis abgerundet.

Der Kunde hat daraufhin beschlossen, gemeinsam im Team mit der Führungskraft Ziele zu erarbeiten und zu priorisieren. Der zweite Schritt, also das Priorisieren der Ziele, muss nicht zwangsläufig im Workshop und nicht zwangsläufig im Team erfolgen. Es gibt auch Führungsstile, zu welchen es besser passt, Ziele gemeinsam zu erarbeiten und anschließend priorisiert die Führungskraft die Ziele. Das ist von Kunde zu Kunde verschieden. Wichtig ist es, die Vorgehensweise vorher zu klären. Im Rahmen eines dreistündigen moderierten Workshops hat das Team ausgehend von den Ergebnissen der Stärken-Schwächen-Analyse in fünf Schritten gemeinsam Ziele erarbeitet und priorisiert:

  1. Festlegen des Auftrags der Organisation. Dazu gab es bereits im Rahmen der SWOT Vorarbeiten.
  2. Definieren der gelungenen Leistung pro Zielgruppen, die bereits im Rahmen der SWOT festgelegt wurden.
  3. Ziele finden
  4. Ziele formulieren und terminieren
  5. Zeile priorisieren

Das Ergebnis des moderierten Workshops „Ziele entwickeln“

Das waren für alle Teammitglieder anstrengende Stunden, doch die Mühe hat sich gelohnt: Jetzt orientiert sich das Team an 16 gemeinsamen Zielen für die nächsten drei Jahre. Die Struktur der Ziele haben wir an die SMART-Struktur (Ziele sind spezifisch, messbar, akzeptiert, realistisch und terminiert) angelehnt, haben uns aber nicht sklavisch daran festgehalten. Der Mehrwert: Es ist nun klar, welche Ziele innerhalb welches Zeitraums erreicht werden sollen und welche Kennzahlen erhoben werden, um die Zielerreichung zu messen. Und ebenfalls wichtig: Es herrscht auch Klarheit darüber, wer dafür verantwortlich ist, dass die Ziele im Blick bleiben.

Ziele-Workshops schaffen Klarheit. Das macht zufrieden, nicht nur den Kunden sondern auch mich.

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